Das Buch des Reisens

Tataa! Mein Lieblingsprojekt des letzten Jahres steht auf der Shortlist der Stiftung Buchkunst, d.h. es gehört zu den 74 schönsten Büchern des Jahres 2016.
Ich freue mich so! Ja, ich weiß, Eigenlob stinkt, doch so ein Buch ist ja immer Teamarbeit, ohne die Herstellerin im Verlag, die Repro, ohne Drucker und Buchbinder, wäre das natürlich nicht möglich geworden.

Manchem mag das Buch bekannt vorkommen … Stimmt, ich hatte es bereits hier kurz vorgestellt, aber ich möchte es heute noch mal etwas ausführlicher präsentieren. Es ist schließlich nicht nur ein schönes Buch, sondern vor allem ist es hochinteressant und spannend zu lesen.
Herausgeber Rainer Wieland hat 69 Reiseberichte von der Antike bis in die heutige Zeit zusammengestellt – Seneca empört sich über vergnügungssüchtigen Massentourismus, Thomas Coryate legt erste Spuren für die später obligatorische »Grand Tour« junger Männer der britischen Upper Class, Marcel Proust genießt 1907 die Geschwindigkeit seines Automobils und das Künstlerpaar Cortázar/Dunlop begibt sich auf eine Expedition zu französischen Autobahn-Raststätten und hält seine Beobachtungen und Erkenntnisse in einem Expeditionsbericht fest.
Das ist klug und kurzweilig und es macht großen Spaß durch die Jahrhunderte und die Welt zu reisen.

»Man darf Wieland […] getrost als Maestro jener Herausgeberkunst bezeichnen, die Popularitätsfähigkeit mit wissenschaftlicher Gültigkeit vereint. ›Das Buch des Reisens‹ ist sein Glanzstück.«
DIE ZEIT · Ursula März

Dem ist (so gut wie) nichts hinzuzufügen …

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